Christina Meißner

Christina Meißner – Violoncello

konnte für den 21. Juni gewonnen werden. Sie wurde in Zabeltitz geboren und wuchs in Stolpen (Sachsen) auf. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie in Weimar an der Hochschule für Musik Franz Liszt, wo sie viele Jahre auch lehrend tätig war. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt sie von Stanislav Apolin, dem Doyen des Cellos in Prag.

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Die Arbeit als Mitbegründerin des Ensembles klangwerkstatt weimar führte sie zu Kooperationen mit namhaften zeitgenössischen KomponistInnen wie Isang Yun, Toshio Hosokawa, Georg Katzer, Isabel Mundry, Helmut Lachenmann, Rebecca Saunders, Adriana Hölszky, René Mense oder auch Georg Crumb und Younghi Pagh-Paan. Mit diesem Ensemble konzipierte und spielte sie viele Jahre eine eigene Konzertreihe in Weimar.

 

Die Besonderheit ihrer Soloprogramme liegt darin, dass Meißner weit über das gängige klassisch-romantische Repertoire hinausgeht. Dabei reicht das Spektrum vom Spätmittelalter bis zu zeitgenössischer Musik. Indem sie die Möglichkeiten des Cellospiels immer wieder bis an ihre Grenzen auslotet, schafft Christina Meißner Raum für neue sinnliche Erfahrungen. Das äußerst differenzierte Spektrum des Cellos gewinnt in ihrem Spiel physisch greifbare Qualitäten. Technische Perfektion führt bei ihr nicht zu kalter Brillanz, sondern weitet den Weg zur emotionalen Wahrhaftigkeit des musikalischen Ausdrucks. Durch diesen überwindet sie übliche Kategorisierungen wie die von Neuer und Alter Musik.

Curriculum Vitae

Christina Meißner was born in Zabeltitz and grew up in Stolpen (Saxony). She obtained her artistic education at the “Franz Liszt” Conservatory in Weimar. In these days she is teaching there. She gained crucial artistic impulses through lessons she took with the Czech top cellist Stanislav Apolin. Apart from that intensive collaborations with composers together with the ensemble “Klangwerkstatt Weimar” shaped her. Among them are names like Isang Yun, Toshio Hosokawa, Georg Katzer, Isabel Mundry, Helmut Lachenmann, Rebecca Saunders, Adriana Hölszky, René Mense as well as Georg Crumb and Younghi Pagh-Paan.

In her solo concert programme Meißner goes far beyond the frame of the usual classic-romantic repertoire and that is special. She encloses music from the late middleages as well as contemporary music. Some pieces are arrangements of vocal music for example chants or minnesongs. To incorporate spiritual music adds depth to the instrumental-virtuoso character of the concert programmes.

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